Thursday 18th and Friday 19th March 2004 - Sydney, wir kommen...
Nach einer einzigen kurzen Vorlesung heute Nachmittag sind wir mit einem der komfortablen Greyhound Busses von Melbourne nach Sydney gefahren. Wir waren von 20.oo bis 7.3o unterwegs und das war ganz schön anstrengend. Wenn ich mich recht erinnere sind es so ca. 900 Kilometer von Melbourne nach Sydney, nur leider konnten wir keinen billigen Flug mehr erwischen...
In Sydney morgens angekommen haben uns schon einige Backpackerleute erwartet, um für ihre Unterkünfte zu werben. Wir haben uns dann für einen in der Stadtmitte entschieden, der mit dem Auto da war, und wir so unser Gepäck nicht zwei Kilometer tragen mussten. Wie sich rausstellte war das auch die richtige Entscheidung, denn die Herberge lag wirklich so zentral wie nur irgend möglich. Sydney erstreckt sich bekanntlicherweise über etliche Kilometer - wenn ich den Busfahrer richtig verstanden habe dann so ca. 60. Jedoch ist die Stadtmitte relativ kompakt und man kann eigentlich alles zu Fuß erreichen.
Wir haben also nur kurz eingecheckt, unser Gepäck abgeworfen und uns dann gleich auf die Socken gemacht. Schon nach ca. 15 Minuten langsamer Spaziergeschwindigkeit kam das architektonische Meisterwerk - das Sydney Opera House - in Sichtweite. Das steht da direkt am Wasser und ist schon ziemlich beeindruckend. Hinter dem Opera House steht die Sydney Baybridge. Für passendes Kleingeld (zwischen 150 und 190$) kann man deren Bogen erklimmen. Das haben wir aber dann doch aus finanzieller Weitsicht unterlassen.
Nach Kultur und Stadtbesichtigung wurde es dann aber Zeit für Entspannung und Strand. Deswegen haben wir die Fähre zum Manley Beach genommen, dort noch ein Aquarium angeschaut und uns dann in die Sonne gelegt. Und was macht man am Strand - man geht baden. Nur als Europäer ist man sich nicht immer den Gefahren australischer Gewässer gewusst. Unterwegs in den Wellen schreit Poldi, Sonjas Freund, der für ein paar Wochen zu besuch ist, auf einmal auf. Mich hat was gestochen und das brennt wie die... . In Rekordzeit hat er das Wasser verlassen. Eine Minute später kam die Durchsage über Sprechfunk: Liebe Leute passt auf - es sind BlueBottles im Wasser. Das sind nicht diverse Abfallplastikflaschen von Urlaubern, sondern ziemlich fiese Quallen mit bis zu einem Meter langen Tentakeln. Damit war der Strandbesuch für heute erst mal rum und wir haben das ganze gemütlich in einem Manley Cafe mit einem Bierchen ausklingen lassen. Abends war dann nicht mehr so viel los, weil alle noch von der anstrengenden Fahrt zu müde waren. Essen gab's im Amerikanischen Spezialitäten Restaurant weil wir uns nicht einigen konnten wo wir denn essen sollten und wie viel Geld wir dafür ausgeben würden...

Skyline von Sydney












Manley Beach


Poldi kühlt sein von Quallen gestochene Hand




Es gibt wohl in jeder größeren Stadt einen "Hyde Park"...


Im Stadtpark am Meer hängen diese kleinen Kollegen tagsüber in der Sonne und schlafen, kreischen, ...


Für unsere Zooo- und Biologen haben wir dieses Exemplar entdeckt - NEIN, ich bringe es nicht mit heim! Es ist zu gross fuer mein Handgepaeck...