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     Friday 11th and Saturday 12th March 2005 - Climbing Mt. Warning
Dieses Wochenende war es nun endlich soweit. Nachdem das Ereignis Mt. Warning mehrere male wegen schlechtem Wetter verschoben worden war, wollten wir uns nun endlich aufmachen, den Berg zu bezwingen. Geplant war es schon seit langem, nun wurde es Britta’s Good Bye Wanderung. Als wir am Fuss des Berges standen wurde mir jedoch sehr schnell klar worauf ich mich da eingelassen hatte...
Freitag nach der Arbeit sind wir nach Murwillumbah gefahren und haben bei Peters Grossmutter uebernachtet - ca. 20 Minuten Autofahrt vom Fusse des Berges. Gegen 2.30 morgens hiess es dann aufstehen, denn wir wollten ja puenktlich zum Sonnenaufgang oben sein. Peter kam in unsere Zimmer, um uns zu wecken, mit einer allerdings nicht sehr positiven Nachricht. Der Berg war wolkenverhangen und es wuerde wahrscheinlich regnen. Es war dann Brittas und meine Entscheidung den Weg anzutreten. Nach einem kurzen Fruehstueck waren wir 45 Minuten nach dem Aufstehen am Berg, bereit die 1000 Stufen und etlichen Kilometer Marsch anzutreten. Bis zum Gipfel sind es nur ca. 4,5 Kilometer, aber man sollte dafuer mindestens zwei Stunden einplanen, wenn nicht besser 3.

Das war seit langem das fruehste Fruehstueck was ich hatte. Frueh aufstehen liegt mir eigentlich nicht.


Peter und sein Kamelpack. Den wollte er ja urspruenglich mit Vodka auffuellen...


Einer unserer vielen Stops auf dem Weg nach oben... Ich glaube ich habe auf dem Marsch mehr als 2 Litter Wasser einfach so rausgeschwitz und war gut durchgeweicht, als wir oben angekommen sind. Ich habe wohl doch etwas zu wenig Kondition.


Auf dem letzten Stueck nach oben, muss man sich an einer Kette mehr oder weniger hinaufziehen. Nach den ersten ca. 2 Kilometern laufen war das dann zum Glueck die letzte Anstrengung.


Wir waren leider nicht rechtzeitig zum allerdings eh nicht vorhandenen Sonnenaufgang. Nur Peter hat es geschafft, aber er ist auch mehr oder weniger hochgerannt. Das besondere am Mt. Warning ist, dass man von dort den Sonnenaufgang als erster in Australien sehen kann - jedefalls so der Mythos... Mit ein Bisschen Research findet man rauss, dass es doch nicht ganz so ist ;-)


Hier die Sicht vom Mt. Warning.




Von oben hat man eine 360 Grad sicht auf die umliegende Landschaft. Aus Wettergruenden mussten wir allerdings mehr als eine Stunde auf diese Sicht warten.


Uebergluecklich oben angekommen gabs dann erst mal ein Bierchen.








Ich frag mich, wie Peter immer noch so fit aussehen kann.


Britta hat gute deutsche Verpflegung mitgebracht - nur echt mit den... Hier die ersten Versuche deutsche Saetze zu lesen.


Keks-Wettessen...




Da wir ja in voelliger Dunkelheit hochgewandert sind, haben wir von dem Regenwald um uns rum erst beim Abstieg so richtig was mitbekommen. Das runterlaufen hat uebrigens auch 2 Stunden in Anspruch genommen - mit zitternden Beinen.






Wir haben es geschafft - sogar die Wanderung zurueck. Aber es sehen doch alle etwas fertig aus.


Rechts im Bild ist das kleine Huegelchen, dass wir erzwungen haben.


Nach dem anstrengenden Marsch haben wir am Point Danger Stopp gemacht und uns erst mal so richtig mit Fish und Chips vollgeschlagen.




Hmmm - Lecker


Nach dem ausgieben Lunch sind wir alle gemuetlich eingeschlafen und das passiert, wenn man sich fuer 2 Stunden ohne jegliche Bewegung der Australischen Sonne aussetzt.

Britta und ich haben dann noch eine ganze Weile am Strand verbracht...






...und uns den Sonnenuntergang angeschauht.




Wir haben die Wanderung tatsaechlich ueberstanden - sogar ich. So was anstrengendes habe ich schon lange nicht mehr gemacht. Ich glaube, ich sollte mir fuer die Zukunft ein kleines Sportprogramm zusammenstellen, was ueber das Training der 10 Finger hinausgeht... Den Sonnenaufgang haben wir zwar verpasst, aber es war wiedermal ein Erlebnis.

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